Thema:Drogen

berschrift:Tag der Suchtprvention in den Schulen

Initialtext:In den Schulen startet heute eine breit angelegte Aktion zur Suchtprvention.

Locations:A-10, A-13, A-14, A-16, A-30, A-31, A-32, A-42, A-43, A-45

Basistext:Mit dem Thema "Drogen und Sucht" beschftigt sich ein Programm zur Suchtprvention an unseren Schulen. Zwei Wochen lang werden die verschiedensten Veranstaltungen zu diesem Themenbereich stattfinden. Ziel ist es, das Thema "Drogen und Sucht" in seinen vielfltigen Perspektiven zu beleuchten und auf der Basis von umfassender Information und Diskussion vorbeugende Manahmen gegen den Drogenkonsum zu erarbeiten.

--- A10 ---      (Rathaus, Brgermeister Whlmich)

Anzahl:2

Wertung1:5
Frage1:Ist die Stadt an der Aktion beteiligt?
Frageb1:ob die Stadt an der Aktion beteiligt sei.
Antwort1:Wir untersttzen die Aktion zur Suchtprvention mit allen Krften. Das rtliche Jugendamt richtet die Aktionswoche gemeinsam mit den Schulen aus.

Wertung2:4
Frage2:Wie versucht die Stadt, mit der Drogenproblematik fertig zu werden?
Frageb2:
Antwort2:In erster Linie sind hier Elternhaus, Schule und Freunde gefordert. Darber hinaus bieten das Jugendamt und Jugend- und Freizeiteinrichtungen ihre Hilfe bei Drogenproblemen an.


--- A13 ---  (Polizeistation, Polizeimeister Herbert Helfermann)

Anzahl:4

Wertung1:6
Frage1:Wie hat sich die Drogenproblematik entwickelt?
Frageb1:
Antworte1:Die Rauschgiftbilanz des letzten Jahres weist einen Rckgang der Todesflle sowie der polizeilich erfaten Erstkonsumenten von harten Drogen auf. Es sieht so aus, als ob die Kampagnen gegen Drogen ihre Wirkung zeigen; wie gesagt, es sieht so aus. In einzelnen Gebieten wird allerdings auch eine starke Zunahme verzeichnet.

Wertung2:5
Frage2:Inwiefern befat sich die Polizei mit der Drogenproblemataik?
Frageb2:inwiefern sich die Polizei mit der Drogenproblematik befasse.
Antwort2:Unsere Aufgabe ist es, den Handel und Gebrauch von illegalen Drogen zu bekmpfen. Nach dem Gesetz erlaubte - also legale - Drogen wie Zigaretten und Alkohol und eine daraus entstehende Suchtproblematik fallen nicht in unsere Zustndigkeit.

Wertung3:5
Frage3:Was halten Sie persnlich von der Legalisierung harter Drogen?
Frageb3:
Antwort3:Das ist zunchst Sache der Politik. Einzelne Politiker denken ja laut darber nach, um so den illegalen Drogenhandel auszutrocknen. Ich persnlich lehne dies aber vllig ab, mit einer Legalisierung werden die Ursachen der Sucht nicht gelst.

Wertung4:5
Frage4:Spielt Beschaffungskriminalitt in unserer Gesellschaft eine Rolle?
Frageb4:
Antwort4:Ja. Die von harten Drogen Abhngigen knnen ihre Sucht hufig nur mit kriminellen Mitteln finanzieren. Die Abhngigkeit von harten Drogen ist eine Spirale, auf der man ganz schnell nach unten rutscht. Die Sucht zieht nicht nur einen gesundheitlichen Abbau sondern eben auch ein soziales Abrutschen nach sich.


--- A14 ---  (Krankenhaus, Oberrztin Dr. Angela Watte)

Anzahl:5

Wertung1:7
Frage1:Welche Arten von Drogen gibt es?
Frageb1:welche Arten von Drogen es berhaupt gebe.
Antwort1:Es gibt unterschiedliche Arten von Drogen. Da sind einmal die Rauschgifte, die alle verboten sind. Auerdem Alkohol und Zigaretten als "legale Drogen". Darber hinaus kann aber auch der Fernseher, ein Spielautomat oder Schokolade zur Droge werden, nach der man schtig ist. Der Grad der Sucht, also der Abhngigkeit, ist allerdings sehr verschieden.

Wertung2:7
Frage2:Ab wann ist jemand schtig nach Drogen?
Frageb2:
Antwort2:Die Frage lt sich nicht allgemein beantworten. Bei den harten Drogen wie Kokain und Heroin beginnt die Sucht sehr schnell, und bei aufmerksamem Beobachten ist eine Abhngigkeit schnell zu erkennen. Aber auch bei den weichen Drogen, wie Haschisch, kommt es nach einiger Zeit zu Vernderungen der Persnlichkeit. Der Konsument wird gleichgltiger, zeigt vielleicht weniger Interesse an seiner Umwelt.

Wertung3:6
Frage3:Was geschieht mit jemandem, der in eine schwere Abhngigkeit geraten ist?
Frageb3:was mit einer Person geschehe, die in eine schwere Abhngigkeit geraten sei.
Antwort3:Eine Therapie kann helfen, krperliche und seelische Sucht zu berwinden. Um die Hemmschwelle fr Suchtkranke, Hilfe anzunehmen, zu senken, gibt es jetzt auch Therapieangebote, bei denen Kranke ohne brokratischen Aufwand Betreuung finden.

Wertung4:5
Frage4:Es wird ja hufig gesagt, Alkohol oder Zigaretten seien keine  Drogen?
Frageb4:
Antwort4:Alkohol und Zigaretten werden landlufig als "Genumittel" bezeichnet. Sie sind aber im Grunde nichts anderes als legale Suchtmittel. Auch sie knnen aber bei hohem Konsum zur Droge werden und gerade bei Jugendlichen schwere krperliche und seelische Schden herbeifhren.

Wertung5:5
Frage5:Wann wird der Konsum von Tabak und Alkohol zur Sucht?
Frageb5:
Antwort5:Sicherlich dann, wenn es zu einer krperlichen oder seelischen Abhngigkeit kommt. Wenn ein Erwachsener ab und zu mal Alkohol in Maen trinkt, fllt das unter einen noch verantwortungsvollen Umgang mit Genumitteln. Die Sache sieht anders aus, wenn jemand Entzugserscheinungen  entwickelt.


--- A16 ---  (Gericht, Richterin Dr. Ingeborg Frese)

Anzahl:3

Wertung1:8
Frage1:Welche gesetzlichen Regelungen gibt es zur Drogenproblematik bei Jugendlichen?
Frageb1:welche gesetzlichen Regelungen es zur Drogenproblematik bei Jugendlichen gebe.
Antwort1:Seit 1991 ist das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft. In dem neuen Gesetz wird mehr Gewicht auf die Vorbeugung gegen den Drogenkonsum gelegt als auf die Strafverfolgung. Allerdings bleiben Handel und Besitz von Rauschgiften weiterhin strafbar.

Wertung2:7
Frage2:Wie werden denn jugendliche Rauschgiftkonsumenten bestraft?
Frageb2:
Antwort2:Hier gilt das Prinzip "Therapie vor Strafe". Die Hilfe steht bei rauschgiftabhngigen Jugendlichen im Vordergrund.

Wertung3:8
Frage3:Was halten Sie von der Freigabe harter Drogen?
Frageb3:
Antwort3:Ich bin dagegen. Jegliche Verharmlosung von Rauschgiften ist unverantwortlich. Auch aus medizinischer Sicht ist dies unvertretbar.


--- A30 ---  (Universitt, Universitts-Rektor Prof. Klugschreiber)

Anzahl:3

Wertung1:5
Frage1:Beteiligen sich die Studierenden auch an der Aktionswoche "Drogen und Sucht"?
Frageb1:
Antwort1:Ja. Eine studentische Theatergruppe wird ein kritisches Stck zum Thema "Drogen und Sucht" auffhren.

Wertung2:4
Frage2:Gibt es an der Uni drogenabhngige Studenten und Studentinnen?
Frageb2:
Antwort2:Darber gibt es keine genauen Untersuchungen. Ich hre aber immer wieder vom Mibrauch von Aufputschmitteln vor Prfungen oder Klausuren.

Wertung3:4
Frage3:Gibt es einen Ansprechpartner fr Studierende, die Drogenprobleme haben?
Frageb3:ob es einen Ansprechpartner fr Studierende, die Drogenprobleme haben, gebe.
Antwort3:An fast jeder Universitt gibt es psycho-soziale Beratungsstellen. Die helfen bei vielen Problemen.


--- A31 --- (Gymnasium, Lehrerin Claudia Tafel)

Anzahl:3

Wertung1:7
Frage1:Was tut die Schule gegen Drogenkonsum?
Frageb1:
Antwort1:Ich mache meinen Schlern Mut, nein zu sagen. Ablehnung von Drogen ist keine Feigheit, sondern der Schutz vor der Selbstzerstrung. Vor allem mu die Erziehung in Schule und Elternhaus darauf gerichtet sein, da Kinder sich zu starken Persnlichkeiten entwickeln. Kinder stark machen - so will ich das Ziel mal formulieren.

Wertung2:7
Frage2:Warum greifen manche Jugendliche zu Drogen?
Frageb2:warum manche Jugendliche zu Drogen greifen wrden.
Antwort2:Viele Jugendliche fhlen sich berfordert und sind nicht fhig, Belastungen auszuhalten. Statt Konflikte zu lsen, greifen sie zu "Frustkillern". Das knnen Drogen sein oder auch der Spielautomat um die Ecke.

Wertung3:5
Frage3:Welche Veranstaltungen finden im Rahmen der Aktionswoche statt?
Frageb3:
Antwort3:Wir haben Ausstellungen, Filme, Diskussionsrunden, Theater und ein Straenfest auf dem Programm. Bei allen Veranstaltungen organisieren und gestalten die Schler mit.


--- A32 --- (Grund- und Hauptschule, Schlerin Cathrin Clever)

Anzahl:2

Wertung1:4
Frage1:Warum nehmen manche Jugendliche Drogen?
Frageb1:
Antwort1:Ich denke, manche Jugendliche suchen Zuflucht in Drogen, weil sie ihre Probleme nicht lsen knnen.

Wertung2:4
Frage2:Machst Du bei der Aktionswoche mit?
Frageb2:
Antwort2:Ja. Ich war mit bei der Gruppe, die die Ausstellung vorbereitet hat. Anhand von Bildern und Texten erklren wir, was im Krper abluft, wenn man beispielsweise Alkohol trinkt.


--- A42 --- (Stadtpark, Rentner Peter Banke)

Anzahl:1

Wertung1:1
Frage1:Sind Drogen fr Sie ein Thema?
Frageb1:
Antwort1:Weniger. Ich trinke ab und zu mal ein Bierchen. Das ist alles.


--- A43 --- (Obdachlosenasyl, Obdachloser Jugendlicher Theo Traurig)

Anzahl:2

Wertung1:3
Frage1:Kannst Du Dir vorstellen, Drogen zu nehmen?
Frageb1:
Antwort1:Nein. Mir geht's zwar echt dreckig, und ich wei auch nicht, wie's weitergeht. Ich wei aber, da Drogen nur noch mehr Probleme schaffen, statt welche zu lsen.

Wertung2:3
Frage2:Was hltst Du von der Aktionswoche?
Frageb2:was er von der Aktionswoche halte.
Antwort2:Ich finde das eine gute Sache. Das Thema ist wichtig.


--- A45 --- (Fuballstadion, Fuball-Rowdy Karlo Brutalo)

Anzahl:3

Wertung1:1
Frage1:Wirst Du an Veranstaltungen der Aktionswoche teilnehmen?
Frageb1:
Antwort1:Wenn ich gerade nix anderes vor habe, mal gucken.

Wertung2:1
Frage2:Sind Drogen fr Dich ein Thema?
Frageb2:ob Drogen fr ihn ein Thema seien.
Antwort2:Drogen? Also ich trinke gern und viel, aber sonst....?

Wertung3:1
Frage3:Warum trinkst Du Alkohol?
Frageb3:
Antwort3:Ich mach` das immer mit meinen Kumpels, uns macht das echt an, dann kommt richtig Stimmung auf. Ich find's 'ne Sauerei, da die uns das jetzt im Stadion verbieten.

