Thema:Drogen

berschrift:Schler an berdosis Rauschgift gestorben

Initialtext:Ein Schler des Gymnasiums starb gestern an einer berdosis Heroin.

Locations:A-10, A-12, A-13, A-14, A-16, A-31, A-32

Basistext:Der 19jhrige Schler P.S. wurde gestern am Stadtrand tot aufgefunden. Wie die Polizei mitteilte, starb der Schler an den Folgen einer berdosis Heroin ("Goldener Schu"), die zur Lhmung des Atemzentrums und zum Ersticken fhrte. Zahlreiche Einstiche am Krper des Jungen lassen auf eine lngere Abhngigkeit von dieser Droge mit extrem hohem Suchtpotential schlieen. Er ist bereits das dritte Rauschgiftopfer in unserer Stadt in diesem Jahr.



--- A10 ---     (Rathaus, Brgermeister Whlmich)

Anzahl:4

Wertung1:9
Frage1:Wie reagiert die Stadt auf den Todesfall?
Frageb1:
Antwort1:Wir sind natrlich alle betroffen, da wieder ein junger Mensch Opfer seiner Drogensucht geworden ist. Grundstzlich bleibt es bei den Prinzipien unserer Anti-Drogen-Politik: Prioritt kommt dabei dem Ziel einer flchendeckenden Prvention zu, um die Nachfrage nach Drogen so weit wie mglich zu reduzieren. Wer schtig geworden ist, dem mssen in ausreichender Zahl differenzierte, breit angelegte Angebote zum Ausstieg aus der Sucht offen stehen. Gleichzeitig mu der Drogenhandel unterbunden, das Angebot reduziert und der Zugang zu Rauschgiften erschwert werden.

Wertung2:9
Frage2:Wie sieht die Drogenprvention aus?
Frageb2:wie die Drogenprvention aussehe.
Antwort2:Die Drogenprvention geht viele Wege. Es gibt Anzeigenkampagnen, Aufklrungsaktionen, Beratungsstellen und vieles mehr. Die Bundesregierung untersttzt nach dem Bundesjugendplan auch private Organisationen, die sich mit Drogenthemen auseinandersetzen. So macht z. B. der Deutsche Fuball-Bund bei der Aktion "Keine Macht den Drogen" mit.

Wertung3:10
Frage3:Wodurch wird die Bekmpfung organisierter Kriminalitt verbessert?
Frageb3:
Antwort3:Zum Beispiel ist die "Geldwsche" jetzt unter Strafe gestellt, es knnen verdeckte Ermittler eingesetzt werden und zustzlich kann auch eine "Vermgensstrafe" verhngt werden. Das heit, bei schweren Fllen der organisierten Kriminalitt knnen die Tter zu einer Geldstrafe in Hhe ihres gesamten Vermgens verurteilt werden. Der ganze kriminell beschaffte Gewinn ist also weg.

Wertung4:7
Frage4:Halten Sie weitere Manahmen fr erforderlich?
Frageb4:
Antwort4:Kurz gesagt: Kein Pardon fr Rauschgifthndler. Die organisierte Rauschgiftkriminalitt mu noch effektiver bekmpft werden. Ich habe es deshalb sehr begrt, da unlngst das Gesetz zur Bekmpfung des illegalen Rauschgifthandels in Kraft getreten ist.


--- A12 ---  (Sozialamt, Sozialamts-Leiterin Dr. Nelle-Altmann)

Anzahl:2

Wertung1:8
Frage1:Wie hilft das Sozialamt Drogenschtigen?
Frageb1:
Antwort1:Da sind wir nicht direkt zustndig. Die Drogenschtigen erhalten von uns natrlich, wie alle Hilfsbedrftigen, Hilfe zum Lebensunterhalt und die anderen Untersttzungen, die das Sozialhilfegesetz vorsieht. Im brigen luft das ber das Jugendamt und die Therapieeinrichtungen, von denen wir hier am Ort eine haben. Die Einrichtung verfgt ber ambulante Pltze fr sozial noch integrierte Schtige und auch ber stationre Pltze. Die Kosten werden von den Trgern der Renten- und Krankenversicherungen bernommen.

Wertung2:8
Frage2:Wie wird Jugendlichen ein drogenfreies Leben nahegebracht?
Frageb2:wie Jugendlichen ein drogenfreies Leben nahegebracht werde.
Antwort2:Es gibt zahlreiche Kampagnen zur Suchtprvention. Die vielleicht bekannteste ist "Keine Macht den Drogen". Zahlreiche namhafte Sportler, ob Leichtathleten, Fuballer oder andere, haben sich zur Verfgung gestellt, um durch ihr Beispiel Jugendliche von Suchtmitteln fernzuhalten. Die Botschaft ist, da man nur ohne Suchtmittel, ob es sich nun um Aufputschmittel, Alkohol, Drogen oder sonstige Mittel handelt, Anerkennung erlangen und Erfolg haben kann.


--- A13 ---  (Polizeistation, Polizeimeister Herbert Helfermann)

Anzahl:3

Wertung1:6
Frage1:Wie hat sich die Drogenszene hier entwickelt?
Frageb1:wie sich die Drogenszene hier entwickelt habe.
Antwort1:Wir hatten jetzt erstmals einen leichten Rckgang der Drogentoten. Aber bundesweit sterben jhrlich mehr als 2.000 meist junge Menschen durch den Konsum illegaler Drogen, vor allem Heroin, Kokain und Amphetamine.

Wertung2:6
Frage2:Wurde die Polizeiarbeit gegen Drogen verstrkt?
Frageb2:
Antwort2:Ja. Wir knnen jetzt mit zustzlichem Personal  zum Beispiel verdeckte Ermittler in den Bereichen einsetzen, in denen die Ermittlungen besonders schwierig sind. Vielleicht gelingt es uns so, in Einzelfllen Beamte in Hndlerringe einzuschleusen.

Wertung3:5
Frage3:Ist der Besitz von Drogen grundstzlich strafbar?
Frageb3:
Antwort3:Der Besitz von illegalen Drogen ist grundstzlich strafbar. Daran sollte man - zum Schutz der Kinder und Jugendlichen - auch nichts ndern.


--- A14 ---  (Krankenhaus, Oberrztin Dr. Angela Watte)

Anzahl:2

Wertung1:7
Frage1:Worin sehen Sie als Medizinerin die Gefahr des Drogenkonsums?
Frageb1:worin sie als Medizinerin die Gefahr des Drogenkonsums sehe.
Antwort1:Es ist medizinisch erwiesen, da alle harten Drogen wie Heroin, Kokain oder die Amphetamine zur Sucht fhren und die Persnlichkeit verndern. Nach meiner Meinung gilt das auch fr Haschisch. Deshalb bin ich auch entschieden gegen die Legalisierung der sogenannten "weichen Drogen".

Wertung2:6
Frage2:Behandeln Sie auch Drogenabhngige?
Frageb2:
Antwort2:Ja, wir haben hier einige Patienten in stationrer Langzeittherapie. Inzwischen setzen sich aber mehr und mehr ambulante Therapieangebote durch. Dadurch lt sich die gesellschaftliche Wiedereingliederung leichter frdern.


--- A16 ---  (Gericht, Richterin Dr. Ingeborg Frese)

Anzahl:2

Wertung1:5
Frage1:Was passiert mit jugendlichen Drogenkonsumenten?
Frageb1:
Antwort1:Wir gehen da flexibel vor. Es kommt nicht in allen Fllen zur Strafverfolgung, denn bei vielen sind Prvention und Therapie wirkungsvoller als Strafe, damit die Leute von dem Zeug wegkommen.

Wertung2:5
Frage2:Hat Therapie Vorrang vor Strafverfolgung?
Frageb2:
Antwort2:Grundstzlich mu beides sein. In den meisten Fllen bewhrt sich jedoch der Grundsatz "Therapie vor Strafe". Der Verzicht auf Strafverfolgung setzt allerdings voraus, da jemand wirklich zur Behandlung und Rehabilitation bereit ist.


--- A31 ---  (Gymnasium, Lehrerin Claudia Tafel)

Anzahl:2

Wertung1:7
Frage1:Welche Konsequenzen hat der Drogentod des Schlers?
Frageb1:
Antwort1:Wir mssen unsere Aufklrung in den Schulen weiter verstrken und die Schler ermutigen, nein zu Drogen zu sagen. Und wir als Lehrer mssen mit unseren Schlern auch ber ihre persnlichen Schwierigkeiten reden, bevor Probleme daraus werden; wir mssen ihnen Aufmerksamkeit und Verstndnis entgegenbringen.

Wertung2:7
Frage2:Worin sehen Sie die Ursachen des Drogenkonsums?
Frageb2:worin sie die Ursachen des Drogenkonsums sehe.
Antwort2:Jugendliche, die sich den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen fhlen, suchen oftmals Zuflucht in Alkohol, Tabletten oder Drogen. Wer gelernt hat, Konflikte mit sich und anderen eigenverantwortlich zu lsen, braucht nicht Scheinlsungen in Suchtmitteln zu suchen.


--- A32 ---  (Grund- und Hauptschule, Schlerin Cathrin Clever)

Anzahl:1

Wertung1:5
Frage1:Bist Du schon mal mit der Drogenszene in Berhrung gekommen?
Frageb1:
Antwort1:Ich hab` gehrt, da Freunden sogar schon mal Rauschgift auf einer Fete angeboten worden ist. Aber ich habe viel zu viel Angst vor dem Zeug. Ich will das nicht, weil es gefhrlich ist. Das sagen auch meine Eltern und der Drogenbeauftragte an unserer Schule. Und deshalb kann mich auch keiner berreden, so was zu nehmen, schon gar nicht aus Neugier.

