Thema:Sanfter Tourismus

berschrift:Vier Tote bei Lawinenunglck in den Alpen

Initialtext:Bei einem schweren Lawinenunglck in den Alpen sind gestern vier Brger unserer Stadt gettet worden.

Locations:A-10, A-13, A-30, A-40

Basistext:Die Verunglckten gehrten zu einer Gruppe, die eine Skiwanderung abseits der "ausgetretenen Pfade" machte. Bei der berquerung eines Schneefeldes trat die Gruppe ein Schneebrett los, das alle in die Tiefe ri. Warnungen, die gekennzeichneten Wege nicht zu verlassen, hatte die Gruppe miachtet.



--- A10 ---    (Rathaus, Brgermeister Whlmich)

Anzahl:4

Wertung:1:2
Frage1:Bitte uern Sie sich zum Tod der vier Brger bei dem Lawinenunglck.
Frageb1:
Antwort1:Wir sind vom tragischen Tod der vier Brger tief getroffen und werden uns mit den zustndigen Behrden in Verbindung setzen, um die Ursachen des Unglcks zu erfahren.

Wertung2:3
Frage2:Wird die erhhte Lawinengefahr durch starke Vernderungen der Landschaft hervorgerufen?
Frageb2:
Antwort2:Das ist richtig. Durch den massenhaften Skitourismus in den Alpen wird die Landschaft dort breitflchig zerstrt. Politiker und Umweltschtzer haben wiederholt und nachdrcklich auf das Problem aufmerksam gemacht.

Wertung3:3
Frage3:Warum sind noch keine entscheidenden Schutzmanahmen getroffen worden?
Frageb3:warum noch keine entscheidenden Schutzmanahmen getroffen worden seien.
Antwort3:Die Wirtschaft und natrlich die Tourismus-Branche sind an hohen Einnahmen und Gewinnen interessiert. Deshalb investieren sie immer weiter in neue Hotels, Skilifte und Pisten. Das hat Umweltzerstrung und den Verlust einzigartiger Lebensrume zur Folge.

Wertung4:3
Frage4:Welche Mglichkeiten hat der einzelne, dieser Entwicklung entgegenzuwirken?
Frageb4:
Antwort4:Um etwas fr den Umweltschutz zu tun, kann der einzelne z.B. ganz aufs Skifahren verzichten. Will er das nicht, so bietet es sich an, auerhalb der Hochsaison in die Skigebiete zu reisen und nur auf gekennzeichneten Pisten zu fahren.


--- A13 ---    (Polizeistation, Polizeimeister Herbert Helfermann)

Anzahl:2

Wertung1:2
Frage1:Was sagen Sie zu dem Lawinenunglck?
Frageb1:
Antwort1:In solchen Fllen kommt oft jede Hilfe zu spt. Die Rettungstrupps knnen sich ja erst in das betreffende Gebiet wagen, wenn alles vorbei ist. Auerdem geht eine Lawine meist so schnell und unvorhersehbar runter, da man sich nicht mehr in Sicherheit bringen kann.

Wertung2:2
Frage2:Kann die Polizei in solchen Fllen prventiv ttig werden?
Frageb2:ob die Polizei in solchen Fllen prventiv ttig werden knne.
Antwort2:Erstrebenswert ist eine Vermeidung des Massentourismus. Wir mssen den sogenannten "sanften Tourismus" anstreben, der die Umwelt nicht rcksichtslos vernichtet, sondern sie den Touristen ans Herz legt.


--- A30 ---    (Universitt, Universitts-Rektor Prof. Klugschreiber)

Anzahl:3

Wertung1:7
Frage1:Was kann man zur Erhaltung der bedrohten Alpenregionen tun?
Frageb1:
Antwort1:Es geht nicht nur um die bedrohten Alpenregionen. Grundstzlich mu z.B. dem Verursacherprinzip - einem Grundpfeiler der Umweltpolitik - Geltung verschafft werden. Die Idee ist ganz einfach: Wer Dreck macht oder Schden verursacht, mu auch fr die Beseitigung aufkommen. Das knnte z.B. bedeuten, da die Betreiber der Skilifte fr die Schden an den Hngen aufkommen mssen. Die werden ihre Kosten dann sicher auf die Skifahrer abwlzen, womit die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden.

Wertung2:7
Frage2:Knnen allein politische Regelungen die Skiregionen retten?
Frageb2:
Antwort2:Die Eindmmung der Baumanahmen wre ein Anfang. Damit htten wir einen weiteren Grundpfeiler der Umweltpolitik - das Vorsorgeprinzip. Gefahren fr die Umwelt mssen vorausschauend erkannt, und drohenden Schden mu vorgebeugt werden. Wirtschaft, Touristikveranstalter und natrlich die Skifahrer selbst mssen am gleichen Strang ziehen, wenn diese Gebiete gerettet werden sollen.

Wertung3:7
Frage3:Gibt es weitere Grundstze in der Umweltpolitik?
Frageb3:ob es weitere Grundstze in der Umweltpolitik gebe.
Antwort3:Wichtig ist auch das Kooperationsprinzip. Nur gemeinsame Anstrengungen knnen zu einem wirksamen Umweltschutz fhren. Gefordert ist hier nicht nur der Staat, sondern auch Industrie, Handel, Landwirtschaft, Wissenschaft und alle gesellschaftlichen Gruppen und Brger sind gefordert.


--- A40 ---    (Studentenkneipe, Studentin Sandra Semester)

Anzahl:2

Wertung1:5
Frage1:Was wrdest Du zum Schutz der Umwelt ndern?
Frageb1:was sie zum Schutz der Umwelt ndern wrde.
Antwort1:Das Bundesnaturschutzgesetz und die Naturschutzgesetze der Lnder bieten den politisch Verantwortlichen Mglichkeiten, um die Landschaft zu bewahren und die Natur zu schtzen. Die Gesetze mssen konsequent angewandt werden.

Wertung2:5
Frage2:Wrdest Du Skigebiete schlieen?
Frageb2:
Antwort2:Eins ist doch klar, es mu verhindert werden, da naturnahe Landschaften zerstrt werden. Sonst vernichten wir unsere eigenen Lebensgrundlagen. Auch wenn "nur" der Erholungswert der Landschaften sinkt, schadet der Mensch sich selbst. Es kann nicht sein, da das Vergngen einiger weniger zu Lasten der Gesamtheit geht.

