Thema:Vorzge PNV

berschrift:Rekordstau auf der Autobahn

Initialtext:Heute hat es auf der Autobahn einen Rekordstau von 65 Kilometern Lnge gegeben.

Sonderlocation:S-17

Locations:A-10, A-13

Basistext:Auf der Autobahn kam es heute zu einem Rekordstau von 65 Kilometern Lnge.

--- S17 --- (Autobahn, Autofahrerin Heidi Wiese)

Anzahl:3

Wertung1:5
Frage1:Warum stehen Sie im Stau und benutzen keine ffentlichen Verkehrsmittel?
Frageb1:
Antwort1:Ich stehe seit zwei Stunden im Stau. Ich wohne auf dem Land. Die Anbindung mit ffentlichen Verkehrsmitteln ist leider nicht besonders gut. Besonders durch den Berufsverkehr kommt es immer hufiger zu Staus, weil jeder alleine fhrt. Es mten mehr Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Wertung2:5
Frage2:Warum fahren Sie alleine und bilden keine Fahrgemeinschaft?
Frageb2:
Antwort2:Das mit den Fahrgemeinschaften ist gar nicht so einfach. Ein paar Kollegen kommen aus meiner Gegend. Ich wre auch bereit, sie abzuholen. Aber denen ist das zu umstndlich; auerdem ist niemand bereit, eventuell frher oder spter anzufangen oder aufzuhren. Jeder hat in seinen Augen gute Grnde, keine Fahrgemeinschaft zu bilden.

Wertung3:5
Frage3:Wren Sie mit Bus und Bahn nicht genauso schnell wie mit dem Auto?
Frageb3:ob sie mit Bus und Bahn nicht genauso schnell wie mit dem Auto wre.
Antwort3:Bei dem Verkehr bin ich auf jeden Fall mit der Bahn viel schneller als mit dem Auto, selbst mit der zeitraubenden Umsteigerei. Mit dem Bus bin ich nur dann schneller, wenn z.B. eine zustzliche Busspur eingerichtet ist. Sonst steht der Bus genauso im Stau. In ffentlichen Verkehrsmitteln kann man sich aber entspannen, liest Zeitung, unterhlt sich oder schaut einfach nur aus dem Fenster.


--- A10 ---  (Rathaus, Brgermeister Whlmich)

Anzahl:3

Wertung1:7
Frage1:Befrworten Sie die Benutzung von ffentlichen Verkehrsmitteln?
Frageb1:
Antwort1:Ja, die Brger sollten mglichst viel mit ffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Das kommt der Umwelt zugute, geht oft schneller und entlastet die Strae. Wir wollen den ffentlichen Personennahverkehr in Zukunft noch mehr frdern als bisher.

Wertung2:7
Frage2:Was tun die Stadt und die Bundesregierung fr den PNV?
Frageb2:
Antwort2:Die Stdte sind bemht, das Verkehrsnetz so gut wie mglich auszubauen. Sie bauen z.B. Ortsumgehungen, Bundesfernstraen und S- Bahnstrecken in Ballungsgebieten. Die Bundesregierung frdert die Entwicklung neuer Systeme fr den Fernverkehr, wie z.B. den ICE oder auch die Magnetschwebebahn Transrapid. Attraktive Verkehrsangebote fr groe Entfernungen bringen sicher viele dazu, das Auto stehen- zulassen. Aber die Entlastung im Nahverkehr mssen die Stdte und Lnder in ihrer eigenen Verantwortung beschleunigen.

Wertung3:7
Frage3:Was ist mit den Leuten, die auf dem Land wohnen?
Frageb3:
Antwort3:Leute, die auf dem Land wohnen, sind natrlich strker auf ein Auto angewiesen als die in der Stadt. Wir mssen versuchen, auch fr die Menschen auf dem Land gute Verkehrsanbindungen zu schaffen. So haben wir z.B. an der Stadtgrenze mehrere Park-and-Ride-Parkpltze eingerichtet. Hier knnen die Pendler und andere Brger aus dem Umland auf Busse und Bahnen umsteigen, um in die Stadt zu gelangen.


--- A13 ---   (Polizeistation, Polizeimeister Herbert Helfermann)

Anzahl:3

Wertung1:5
Frage1:Gibt es in letzter Zeit mehr Staus als zuvor?
Frageb1:
Antwort1:Ja, es gibt immer mehr Autos auf den Straen. Deshalb kommt es auch immer hufiger zu langen Staus. Zur Zeit fahren ber 46,6 Mio im Inland zugelassene motorisierte Fahrzeuge auf Deutschlands Straen, darunter 39 Mio Pkw und fast 3 Mio Lkw und Omnibusse.

Wertung2:3
Frage2:Was sind die Folgen von langen Staus?
Frageb2:was die Folgen von langen Staus seien.
Antwort2:Bei Staus ist die Unfallgefahr besonders hoch. Sowohl mitten im Stau als auch am Ende kommt es hufig zu schlimmen Auffahrunfllen. Was diese Blechkarawanen der Umwelt - und auch den Menschen - antun, brauche ich ja nicht zu erklren.

Wertung3:5
Frage3:Was schlagen Sie vor, um Staus zu vermeiden?
Frageb3:
Antwort3:Ich schlage den Menschen vor, die ffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Damit wird allen Beteiligten geholfen. Allerdings mu der ffentliche Nahverkehr dafr noch ausgebaut werden. Steigen nmlich alle pltzlich auf Busse und Bahnen um, bricht auch dieser Verkehrsbereich wegen totaler berlastung zusammen. Diese Investitionen kosten natrlich Geld, das aus den ffentlichen Haushalten, also letztlich von den Steuerzahlern selbst, kommen mu. Das Problem ist: Jeder will den Ausbau des Nahverkehrs, aber niemand mchte dafr tiefer in die Tasche greifen.

